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Bambus – ein Plädoyer für den Rohstoff der Zukunft


  • Die Pflanze ist ein Tausendsassa. Aus ihr kann fast alles hergestellt werden. Daran ist sie allen anderen Pflanzen und Rohstoffen überlegen.

  • Innerhalb von 5 Jahren kann ein Halm bis zu 30 Meter hoch wachsen, aber er kann auch schon früher geerntet und verarbeitet werden.

  • Die Ernte erfolgt ausschließlich in Handarbeit. Wegen des hohen Personaleinsatzes bei der Ernte und der Weiterverarbeitung können die Geschäftsbeziehungen zu den Ländern, in denen Bambus wächst, als eine Form der „Entwicklungshilfe“ angesehen werden.

  • Mittlerweile wird die Pflanze wegen ihres rasanten Wachstums und der Langlebigkeit bei Aufforstungen eingesetzt, so im südlichen Afrika und in Südamerika. Doch Bambus wächst auch in Süd- und Südosteuropa bis in den Kaukasus.

  • Diese Ressourcen sind bisher in keine „Nutzungsüberlegung“ eingeflossen.

  • Die Beschäftigung mit Bambus beschränkte sich bisher weitestgehend auf den Einsatz als Holzergänzungs- beziehungsweise als Holzersatzstoff. Das war naheliegend, denn Halme können nach max. 5 Jahren geerntet werden und aus den Rhizomen (Wurzelstöcke) wachsen neue Halme nach.

  • Ein Nadelbaum kann erst nach ca. 80 Jahren, ein Laubbaum (z.B. Eiche) erst nach 100 bis 110 Jahren gefällt werden. Dann müssen Bäume an anderer Stelle neu gepflanzt werden.

  • Neu in den Focus ist die Beschäftigung mit Fasern aus Bambus gerückt. Wegen der unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie kann das eine Rohstoffalternative in dem rohstoffarmen Exportland Deutschland sein.